Ich denke, dass mit dem großen Fahrzeug unsere Erde gemeint ist, welche sich seit Jahrtausenden in einem elliptischen Kreisbogen um die Sonne bewegt. Wir Menschen werden von ihr getragen und "fahren" mit diesem Fahrzeug unser Leben lang auf diesem Planeten mit.
Von der Sonne aus betrachtet dreht die Erde sich noch um sich selbst in der Richtung, die durch den Pfeil in der Zeichnung dargestellt ist. So sind es eigentlich zwei Bewegungen, welche der Mensch, der sich auf dieser Erde befindet mitmacht, ohne sich selbst zunächst einmal fortzubewegen.
Bei Menschen der anderen Hemisphäre müsste ich den Mann im Bild praktisch auf dem Kopf stehend und unterhalb des Äquators einzeichnen.
Was will ich mit diesem Bild verdeutlichen? Nun, diese beiden Bewegungen finden täglich und das ganze Jahr über statt, ohne dass wir sie bewußt wahrnehmen. Es würde uns auch bei unserer Fortbewegung stören, diese Bewegungen ständig gegenwärtig zu spüren. Nur wenn wir unsere Wahrnehmung überlasten, zum Beispiel durch übermäßigen Genuß von Alkohl, kann es sein, dass wir das Gefühl haben, alles dreht sich um uns herum. Schwerkraft und Rotation der Erde sind zwar allgegenwärtig, aber normaler weise werden sie bei unserer Wahrnehmung ausgeblendet, weil das Größen sind, die immer stattfinden. Aber nicht nur solche Wahrnehmungen blendet unser System aus. Das Gehirn verarbeitet ständig ankommende Signale. Nur wenige davon werden als wichtig erkannt und prägen sich uns ein, sind als Erfahrungen im Gedächtnis abrufbar. Alles andere landet nur im Kurzzeit- und Ultrakurzzeitgedächtnis und wird von dort nicht in ein Molekül umgewandelt, welches die Informationen beinhaltet, mit welchen dieses Erlebnis auch nach Jahren noch wachgerufen und in Erinnerung gebracht, das heißt wiedererlebt, werden kann. Die Erdrotation und die Bahn der ERde um die Sonne sind also nur "Hintergrundgeräusche" hinter unserer eigentlichen Wirklichkeit. Und die erlebt jeder Mensch wieder anders! Was uns verbindet, ist aber dieses eine, große Fahrzeug, auf welchem wir in den oben genannten Bewegungen durch`s All "fahren". So sind wir also alle "Raumfahrer", weil wir uns durch den großen Raum des Weltalls bewegen.Und zwischen den uns sichtbaren Planeten ist zum einen eine riesige Entfernung, zum anderen befindet sich zwischen den Planeten nichts - ein Vakuum, was mir wiederum nur sehr schwer vorstellbar erscheint. Das gleiche finden wir vor, wenn wir auf die Ebene eines Atoms schauen. Zwischen dem Kern eines Atoms und den Elektronen, welche diesen Kern umschwärmen, ist auch dort ein Vakuum.
Der Mann in meinem Bild kann also nur existieren, weil Luftschichten unsere Erde umgeben, in welchen sich Sauerstoff zum Atmen befindet. Sauerstoff erzeugen können einzig und allein die Pflanzen, wenn sie Koheldioxid aus der Luft, das Licht der Sonne, welches im Blatt grün gespeichert wird und die Mineralien, welche ihre Wurzeln aus dem Boden zu Kohlenstoffketten zusammensetzen und daraus Zucker und Stärke für den Bau ihrer Zellen konstruieren.
Der Mensch wiederum kann nur existieren, wenn er diesen Sauerstoff, der bei der oben geschilderten (Photo-)Synthese als Abfallprodukt entsteht, aus der Luft über die Lungen einatmen kann und diesen Sauerstoff in seinen Zellen dazu verwendet, Nährung zu verbrennen, um daraus Energie zu gewinnen.

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