Diesem Herrn scheint etwas wichtiges zu fehlen: Der Boden unter den Füßen. Diese wichtige Unterlage, welche einem den Halt vermittelt, wird einem Menschen entzogen, sobald er sich mit etwas zuviel Energie belastet hat, welche ihn nach unten zieht.
Welche Gedanken könnten das sein, welche den zweiten Herrn so belasten, dass es ihm den Boden entzieht?
Ich könnte mir einen Gedanken vorstellen, welcher sehr sehr schwer wiegt:
Er hat mit dem Tod zu tun und ist in seiner Form - wirkt er ständig auf einen Menschen - auch tödlich.
Solch ein Gedanke könnte sein:
- "Ich bin hier nicht erwünscht.", oder
- "Mein Nachbar will mir nichts Gutes.", oder
- "Die Menschen um mich herum hassen mich.", oder
- "Alle Menschen sind böse und gemein." und ähnlich negative und argwöhnende Gedanken.
Und die könnte heißen:
- "Gott liebt mich nicht (oder nicht mehr)"
Von Jesus Christus wird berichtet, dass er am Kreuz gesagt haben soll: "Mein Gott, warum hast du mich verlassen." Dabei stelle ich mir vor, dass das so ein Moment war, in welchem selbst der, welcher sein Leben in den Dienst dieses einen Gottes gestellt hat, einen solchen Gedanken gedacht haben könnte.
Der Verlust einer Beziehung - und in diesem Fall der Beziehung zu Gott kann sich tödlich auswirken. Dessen bin ich mit etwa 30 Jahren selbst Zeuge geworden. Einer meiner Schwager hat sich das Leben genommen, weil er den Verlust einer Beziehung nicht verkraftet hatte.



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